In Berlin geht Verkehr auch geschlechtsneutral

von Christian Rudolf

Die Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ) gleicht ab sofort die Sprache ihrer Anzeigen den Berliner Verkehrsverhältnissen an: Sie wird holprig wie die meisten Straßen und stockend wie der Verkehrsfluß auf der Stadtautobahn zur Rush-Hour. Auf den großen Hinweistafeln, deren im Vorbeifahren schnell zu begreifende Kurztexte Autofahrer auf Tempolimits, Fahrbahnverengungen und gesperrte Ausfahrten aufmerksam machen, ist seit kurzem nicht mehr von „Radfahrern“ die Rede, sondern von „Radfahrenden“.

„Geschlechtsneutral“ soll formuliert werden, natürlich „um niemanden auszugrenzen“, sagte der Sprecher des VIZ, Andreas Müer, dem Sender RBB. „Geschlechtergerecht“, also ideologisch auf der Überholspur, soll es zugehen, nicht verkehrsgerecht. Der ökosozialistische Kampf, aktuell mit durchgetretenem Gaspedal gegen den Dieselmotor geführt, läßt sich mit Genderautomatik immer noch einen Gang höher schalten.

mehr dazu lesen auf: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/in-berlin-geht-verkehr...