Wahlkampf Auftakt des AfD Kreisverband Rhein-Sieg

Politprominenz beim Wahlkampf-Auftakt der Alternative für Deutschland im Rhein-Sieg-Kreis:

Bei "Kaiserwetter" stimmte sich die AfD-Rhein-Sieg auf die Wahlen zum Europaparlament am 26. Mai ein.

Christine Anderson (Listenplatz 8 der AfD für das Europaparlament) kritisierte in dem Zusammenhang, dass bei der Wahl die Grundsätze freier und gleicher Wahlen "nicht gelten". Christine Anderson: "Ein deutscher EU-Abgeordneter muss 850.000 Stimmen auf sich vereinigen, derweil ein maltesischer gerade 67.000 Stimmen benötigt."

Dieses Missverhältnis spiegelt sich auch in der finanzielle Belastung der einzelnen Länder wider. So zahle Deutschland einen 280 mal höheren Beitrag als Malta. "Das ist ein Ungleichgewicht und eine nicht akzeptable Schieflage", sagte Christine Anderson.

Kritisch äußerte sich die 51 Jahre alte Limburgerin zudem über die Nullzins-Politik der Europäischen Zentralbank als Instrument einer "schleichenden Enteignung unserer Bürger." Die Nettoeinbussen der privaten Sparer in den Jahren von 2010 bis 2018 bezifferte Christine Anderson auf über 300 Milliarden Euro.

"Und dennoch wird uns diese Politik als Erfolg verkauft. Es ist allerhöchste Zeit, dass diese EU demontiert wird. Dafür steht die AfD", schloss Christine Anderson: "Unsere Ablehnung der EU ist kein Ausdruck für Europafeindlichkeit, sondern Ausdruck dafür, dass sich die AfD für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie stark macht."

Eine aufschlussreiche Rede zu den fragwürdigen Entwicklungen in der EU hielt auch Sebastian Schulze. Roger Beckamp, AfD-Vertreter im NRW-Landtag sprach Christine Anderson und Sebastian Schulze ebenso bei. "Wenn wir uns auf diese EU einlassen, werden wir die Kontrolle über unser Land immer weiter verlieren." Roger Beckamp prophezeite zugleich eine drastische steigende Belastung der deutschen Bürger. "Die über offene Grenzen zu uns strömenden Sozialleistungsempfänger müssen jahrelang alimentiert werden. Deshalb werden die Steuern und Abgaben in praktisch allen Bereichen deutlich steigern müssen." Sein Fazit: "Sozialstaat und offene Grenzen schließen sich aus."

Den Abschluss der Veranstaltung auf dem Siegburger Markt bildete der Auftritt des Bundestagsabgeordneten Prof. Harald Weyel. "Die EU hat wesentliche Versprechen niemals eingehalten", sagte Prof. Weyel und führte als Beispiel den europäischen Grenzschutz an, der "jahrzehntelang nicht auf den Weg gebracht wurde", obwohl er eigentlich die vertragliche Basis für das Zustandekommen der EU gebildet habe.

Sein Fazit: "Wir brauchen ein gesundes Europa, das sich ehrlich macht und das Leistung mit Gegenleistung belohnt."

Zufrieden zeigte sich das AfD-Orga-Team um Ferdinand Fornoff und Horst Leiser. „Wir freuen uns, dass die Veranstaltung reibungslos verlaufen ist und wir viele Menschen mit unseren Botschaften erreichen konnten“, sagte Ferdinand Fornoff.

Bis zur EU-Wahl selbst wird es im Rhein-Sieg-Kreis noch eine Reihe von Kreisstammtischen geben, in die u.a. auch die Bundestagsabgeordneten Dr. Roland Hartwig, Martin Renner und Rüdiger Lucassen eingebunden sind. Ebenso wird MdL Dr. Christian Blex am 7. April im Rhein-Sieg-Kreis erwartet.

Ein Dank an die vielen Helfer und Referenten, die sich bereit erklärt hatten zu unterstützen!

Ihr Vorstand der AfD Kreisverband Rhein-Sieg

 

 

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